13. März 2010
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Nach einem vergleichsweise entspannten Flug - ein kleiner Wehrmutstropfen war die kleine Schwester des Teufelsbratens vom vorherigen Flug - landeten wir leicht verspätet um 21 Uhr in Sydney. Der erste Kontakt mit den Australiern stellte sich prompt am Kofferband ein, wo ein paar Fragen einer Sicherheitsbeamtin zu Dauer und Grund des Aufenthalts sowie zum Inhalt meines Koffers wahrheitsgemäß beantwortet werden mussten. Da bei den ausgefüllten Einreiseunterlagen wohl noch nicht alle Fragen zum Mitführen von Lebensmitteln zufriedenstellend beantwortet waren, durfte ich dann auch nochmal durch den Koffercheck. Somit konnten allerdings sofort die eigenen Englischkenntnisse ausgiebig getestet werden. Das hat Gott sei Dank alles wunderbar funktioniert und wir konnten endlich die Füße auf australischen Boden setzen. Obwohl es schon später Abend war, lagen die Temperaturen in einem sehr angenehmen Bereich - nach dem sibirischen Winter in Deutschland eine wirklich willkommene Abwechslung. Mit dem Taxi ging es dann zu unserem Hotel, das zweckmäßig eingerichtet ist und erfreulicherweise sehr zentral liegt. Nach dem Hotel in Hong Kong hatten wir natürlich keine zu hohen Erwartungen. Nur die Klimaanlage könnte etwas leiser sein. Nach dem ersten Frühstück mit Erdnussbutter und Malzaufstrich machten wir uns erstmal auf den Weg zu einem Mobilfunkanbieter, den wir in Deutschland schon ausfindig gemacht hatten. Leider war der von uns favorisierte Webstick in diesem Laden schon ausverkauft (alles bekommt man übers Internet auch nicht raus). Der Verkäufer verwies uns aber auf einen Shop, der ein paar Blocks weiter den Stick noch auf Lager hatte. So ausgerüstet konnten wir euch dann auch endlich hier die ersten Reiseberichte zur Verfügung stellen. Dann stand erst einmal das typische Touri-Programm auf dem Plan - die Harbour Bridge und die Oper von Sydney, von denen wir soviele Fotos machten, dass man die Bauwerke auch ohne Konstruktionspläne problemlos noch einmal nachbauen könnte. Und weil man gerade da war, haben wir die Altstadt „The Rocks“ auch direkt noch mitgenommen. Hier befinden sich u.a. die ältesten Pubs und Brauereien Sydneys. Weiter ging es in den botanischen Garten, der von einer Vielzahl einzigartiger Pflanzen bevölkert ist. Dazu gesellten sich ganze Horden von Flughunden die einfach so von den Bäumen hingen und riesige, giftig aussehende Spinnen, bei denen Andre wahrscheinlich einen Herzkasper gekriegt hätte ;-) Um den Tag auch wirklich ganz voll zu packen, marschierten wir auch noch quer durch den Yachthafen und das angrenzende Kneipenviertel, bis wir einen kleinen aber feinen Italiener fanden, bei dem wir wirklich gut gegessen haben. Von hier war es nicht mehr weit zu unserem Hotel, in dem wir eigentlich nur eine kurze Pause einlegen wollten, um noch das Nachtleben zu erkunden, aber nach so einem Tag kriegt man den Hintern dann schwer nochmal hoch. Stattdessen versuchten wir bei einer 12-stündigen TV-Übertragung alleine durch das Zuschauen die Regeln von Cricket zu verstehen…leider ohne Erfolg. |
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